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Geschichte der Ehinger Feuerwehr
Diese Seite soll über die Entstehung der Freiw. Feuerwehr in Ehingen und die Anfänge der gegründeten Feuerwehr informieren. Ausführlichere Informationen zur Geschichte der Feuerwehr finden sie in der "Chronik der Freiw. Feuerwehr Ehingen". Diese erhalten Sie bei der Feuerwehr gegen einen Unkostenbeitrag von 3 €.

Die Feuerbekämpfung in der Stadt gehörte seit Bestehen der Bürgerwache zu deren Aufgabenkreis. Eine weitere sehr wichtige Rolle spielten die Handwerkszünfte. Die Stadt Ehingen bedrohende Ereignisse wie Feuer- und Wassergefahren pflegte der „Wächter auf der Hochwacht“ durch besondere Glockenschläge der Bevölkerung kundzutun. Zusätzlich ergänzt bei Tag durch Aushängen einer Fahne und bei Nacht einer Laterne in Richtung der Gefahr. Von einer städtischen Feuerspritze lesen wir erstmals 1717 im Spital-Urbar (Grundbuch) "Aus Abmangel eines Zeughauses" war sie nämlich im steinernen Stadel des Spitals untergebracht.
Das Brandunglück von 1749 (Großer Stadtbrand) war der Grund für eine "Feuerordnung". Sie ist im Entwurf erhalten, allerdings undatiert. Jährlich an Aschermittwoch wurde sie der gesamten Bürgerschaft vorgelesen. Inhalt war unter anderem, dass "derweil Übungen" stattfinden sollen, wo jeder von der Löschmannschaft in seiner Verrichtung exerziert wird und insbesondere der "Glockenstraich" für den Alarm zu probieren war. Die Feuerspritzen waren monatlich zu visitieren. Weiterhin war als Folge des Stadtbrandes das Verwenden von „bloßen Lichtern“ in Stadt und in Stallungen streng verboten, ebenso das Flachsdörren in Stuben und Backöfen, sowie die Bearbeitung von Flachs bei Licht. Aufs Strengste wurden Strohwischdächer verboten. Über das Ehinger Feuerschutzwesen in den Jahren um 1800 erhalten wir ein ungefähres Bild aus der Stadtrechnung von 1792/93 und dem städtischen Inventar von 1798. Die Feuerwehreinrichtung, bestehend aus Spritzen und Lederschläuchen, stand unter Führung des städtischen Feldwaibels. Es gab 6 Korporale, 4 Spritzenmeister und 12 Gefreite.
Die feuerwehrtechnische Entwicklung zeigte, dass neben den Bürgern "Spezialistengruppen", also organisierte Feuerwehren, notwendig wurden. Denn die Geräte wurden immer komplizierter, neue Rettungseinrichtungen mussten sachgerecht behandelt werden und aufeinander abgestimmte Handlungen geprobt werden. Um die Mitte des vergangenen Jahrhunderts erst entwickelte sich eine unserem Feuerwehrwesen wenigstens ähnliche Einrichtung in den Großstädten. So entstand im Jahr 1850 in Berlin die erste militärisch organisierte Feuerwehr. Auch muss in Ehingen (Donau) der Gedanke der Einrichtung einer organisierten Feuerwehr im Jahre 1849 schon lebhaft erörtert worden sein, denn aus einem Erlass des Oberamtes vom 19. November 1849 an den Stadtrat Ehingen ist ausgeführt: "Schon am 30. April hat die unterzeichnete Stelle den Stadtrat in höherem Auftrag aufgefordert, die Einrichtung zu treffen, dass eine organisierte und eingeübte Feuerwehr errichtet werde. Als Muster hierzu wurde die in Heilbronn bestehende Feuerwehr empfohlen, welche sich bereits als gut erprobt hat und über deren Organisierung dem Stadtrat Mitteilung gemacht wurde".

Die Gründung der Feuerwehr am 18. Juli 1861:
Dabei wurde der Kostenvoranschlag für die Einrichtung einer Feuerwehr für die 3.261 Einwohner zählende Stadt Ehingen (samt den Vororten Berkach und Dettingen) selbst auf 2.074 fl. berechnet.

Die Offiziere aus dem Gründungsjahr 1861. (Original im Museum Ehingen)


Ein innerörtlicher Brandfall 1875 zeigt das damals vorherrschende Problem auf: „Die unzureichende und mangelhafte Wasserversorgung im Falle eines Brandes nimmt bedrohliche Formen an.“ Zeitungsausschnitte spiegeln deutlich die Sorge der Bevölkerung von damals wieder... 1877: „endlich der Wasserleitungsbau...“
1886 wurde bei der jährlichen Hauptübung lobend erwähnt, dass der "Wasserstrahl in kräftiger Weise auch dann aus den Schläuchen schoss, als dieser unmittelbar vom Hydranten kam. Im Nu waren die Steiger auf dem neuerbauten Hopfengebäude der Stadtgemeinde und schickten von dort nach allen Richtungen ihre Wasserstrahlen." 1896 folgte die Anschaffung einer zweiten mechanischen Leiter, eines Schlauchwagens mit Standrohr und 4 gummierten Schläuchen zu je 2 Meter.
Ein besonderes Ereignis war das 50jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr am 10. Juli 1911, das unter Leitung von Kommandant Ott einen hervorragenden Verlauf nahm. Die Stadtgemeinde unter dem damaligen Stadtschultheißen Locher hat die sämtlichen Kosten der Jubelfeier übernommen und jedem Mann einen Beitrag von 1 M ausbezahlt. Anlässlich dieses Jubiläums wurden verschiedene Ausrüstungsgegenstände neu beschafft, insbesondere ein großer Teil neuer Feuerwehrröcke. 1935 wurde das erste Fahrzeug angeschafft: Das KS15 – ein selbstfahrendes Fahrzeug mit einer Motorspritze. (Bei den von Pferden gezogenen Hydrophoren zuvor musste das Wasser mit Muskelkraft von den Feuerwehrmännern selbst gepumpt werden). 1939 wurde die bereits 1919 verlangte Weckerlinie endlich installiert. Eine stille Alarmierung war möglich: Mittels in den Häusern der Feuerwehrmänner installierten mechanischen Wecker, die mit Drähten bis zu einer Zentrale verbunden waren, konnte Alarm ausgelöst werden. Nach dem 2. Weltkrieg war Ehingen 1945 in amerikanischer Hand. In damaligen Aufzeichnungen tauchen mehrere Fahrzeuge plötzlich auf, unter anderem die erste Drehleiter der Feuerwehr Ehingen. Die Herkunft ist bis heute unbekannt. Ehingen wurde kurz danach dann von den Franzosen übernommen. 1947 wurden viele Feuerwehrgeräte – u.a. auch die Drehleiter – von den Franzosen als Besatzungsmacht requiriert. 1949 wurde für die Feuerwehr das TLF 15 bei der Firma Magirus für 30.000 DM gekauft, welches bis 1975 beim Stützpunkt in Dienst war.
1957 folgte das LF 16 TS als Ergänzung des KS15, da dieses den Anforderungen (insbesondere bei den Überlandeinsätzen) nicht mehr ausreichte.
1965 war das große Festjahr: Die 100 Jahre Feier der Feuerwehr wurde durch die Einweihung des neuen Gerätehauses in der Lindenstraße und der Einweihung des TLF16/25 ergänzt. Das neue LTF16/25 ergänzte das alte TLF 15 nicht nur durch neue Technik, sondern insbesondere durch die bessere Motorisierung. (Das schwachmotorisierte TLF 15 war für lange Strecken und Steigungen ungeeignet). Drei Jahre später folgte der GW-Öl als erstes Fahrzeug welches speziell für die technische Hilfeleistung (speziell Verkehrsunfälle) ausgerüstet war.
1972 begann die Umrüstung der Alarmierung: Es wurde die Funkalarmierung eigeführt. Die ersten 15 Kameraden erhielten „Piepser“ (Größe eines Radios) im Dezember.
Im Dezember 1975 war der Löschzug wieder komplett: Die für 365.000 DM gekaufte 30 m - Drehleiter traf am 4. Dezember ein.
1978 kam der Ersatz für das bereits im Ruhestand befindliche TLF 15: Das TLF 24/50 – welches immer noch in Dienst ist.
 
 
 
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News
04.10.2017
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Ende September war es nach einem Jahr Pause wieder soweit: Der Brandcontainer der EnBW war bei uns wieder für eine Woche auf dem Hof. Zahlreiche Atemschutzgeräteträger der Umgebung konnten dank dem Engagement von unseren Atemschutzausbildern Ralf, Uli und ...
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Alarmierungsstatus

Löschzug
I


Löschzug
II


Klein
I  


Klein
II 


Klein
III


Klein
IV 


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